Case Studies 16/09/2021

Cloud-Lösung für 1C, E-Mail & Dateiaustausch – SIM-Networks Case

In diesem Projekt haben wir die Infrastruktur von unserem Partnerunternehmen ITGS zu SIM-Networks transferiert. Kunden-Anforderungen:

  • Übertragung der Unternehmensdienstleistungen in die Cloud um die Laufzeitleistung zu optimieren;
  • Skalierbarkeit ermöglichen;
  • Backups organisieren;
  • Informationssysteme mit modernen Sicherheitsanforderungen zu gewährleisten;
  • Verfügbarkeit des Mail-Servers zu erhöhen.

BESONDERHEITEN

Das Unternehmen beschäftigt mehr als 40 Mitarbeiter. Die IT des Unternehmens läuft auf 2 veralteten physischen Servern. Kunde nutzt folgende Anwendungen: 1C, E-Mail-System des Unternehmens und File-Sharing-Server. Um virtuelle Maschinen auf einem physischen Server zu erstellen, haben wir VMware ESXi als Hypervisor verwendet. Leistungsfähige Serverhardware wurde für den Cloud Ressourcen Pool verwendet. Wir haben dem Kunden vorgeschlagen, folgende virtuelle Maschinen auf der Windows Server 2012R2-Plattform bereitzustellen:

  • ein Domain-Controller für Benutzer- und Zugangsrechteverwaltung;
  • ein Datenbankserver auf MS SQL 2016 + 1C 8.2-Server;
  • ein Terminalserver für 1C-Client, Zugriff auf Dateien und Arbeiten mit Microsoft Office 2016;
  • ein Dateiserver;
  • Microsoft Exchange 2016 Mailserver.

Die Hardwarekonfiguration der Cloud-Lösung:

IT-Infrastruktur, entworfen von SIM-Networks

PROJEKT-UMSETZUNG

Alle virtuellen Maschinen befinden sich in demselben lokalen Netzwerk. Der Zugriff auf Server vom Büro aus erfolgt über einen sicheren, verschlüsselten VPN Verbindung, der die L2TP + IPsec-Technologie verwendet. Der Tunnel verbindet den Unternehmensrouter und den Cloud-Router. Externe Verbindungen sind mithilfe Client-VPN-Verbindungen verfügbar.

Der Terminalserver ist die Arbeitsumgebung des Benutzers. Dort erhält er Zugriff auf Unternehmensressourcen wie zum Beispiel Dateien, Ordern, Mails und Microsoft Office. Um die Leistung von 1C zu verbessern, haben wir Datenbanken in MS SQL übertragen und auf einem separaten virtuellen Server mit SSD-Festplatten abgelegt. Microsoft Exchange 2016 wurde als Mailserver gewählt um zusätzliche Funktionen wie Kalender, Kontakte, Email-Archivierung usw. zu implementieren. Für die interne Dateiablage haben wir einen separaten virtuellen Server verwendet. Dafür haben wir eine Ordnerstruktur erstellt und Rechte für alle Mitarbeiter verteilt. Das Server-Backup erfolgt jede Nacht, ohne Ausfallzeiten oder Laufzeitprobleme. Es ist jederzeit möglich einzelne Dateien oder einen gesamten Server wiederherzustellen. Die geschätzte Server-Wiederherstellungszeit beträgt je nach Datenmenge bis zu 6 Stunden. Die Verfügbarkeit der Kundeinfrastruktur in der Cloud wird sichergestellt durch ein TIER-III-Rechenzentrum in Deutschland.

FAZIT

Wir haben die Hardwarekonfiguration basierend auf den Ergebnissen der Nutzungsintensitätsprüfung der Dienste und der möglichen Skalierbarkeit sowie auf unseren Erfahrungen ausgewählt. Bei Bedarf können die Hardwareressourcen mit einer minimalen Serverausfallzeit einfach erhöht oder reduziert werden. Auf einigen Servern (z. B. Terminal- und Datenbankservern) verwenden wir SSD- Festplatten um die Laufzeitleistung erheblich zu verbessern. Das Projekt wurde innerhalb von 5 Arbeitstagen mit minimaler Ausfallzeit umgesetzt. Nach Fertigstellung des Projektes wurden die Server den IT-Verantwortlichen des Kunden übergeben.

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#solutions

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